Die Regierung sichert dem AO Forschungsinstitut Davos einen Kantonsbeitrag zu und erneuert den Leistungsauftrag. Zudem verabschiedet sie das Agglomerationsprogramm Davos.
Kantonsbeitrag für internationale Spitzenforschung in Davos
Die Regierung sichert der Stiftung AO Forschungsinstitut Davos (ARI) für die Jahre 2025 bis 2028 einen Kantonsbeitrag in der Höhe von
insgesamt 1,6 Millionen Franken zu. Zudem wird der bestehende Leistungsauftrag,
welcher per Ende 2024 ausgelaufen ist, bis 2028 verlängert.
Das AO Forschungsinstitut Davos ist Teil der AO Stiftung.
Diese ist eine weltweit führende medizinische Forschungs- und
Ausbildungsorganisation auf dem Gebiet der chirurgischen Behandlung von
Knochenbrüchen und -erkrankungen. Ihre Tätigkeitsbereiche reichen von der
Grundlagenforschung über die Produktentwicklung bis hin zur klinischen
Validierung und Valorisierung. Die Stiftung verfügt heute über ein globales
Netzwerk von über einer halben Million medizinischer Fachkräfte und bietet ihren
Mitgliedern neben der weltweiten Vernetzung auch Aus- und
Fortbildungsmöglichkeiten sowie den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen.
An rund 850 Fortbildungsveranstaltungen, die von fast 8000 Dozierenden
unterstützt werden, nehmen jährlich weltweit mehr als 70 000 Personen teil. Die
von der AO Stiftung entwickelten Arbeitsprinzipien und -techniken stellen einen
Grundpfeiler moderner Unfallchirurgie dar. Das ARI ist das grösste Institut und
einer der wichtigsten Eckpfeiler der AO Foundation. Das ausgezeichnete
wissenschaftliche Ansehen des ARI sowie seine weltweite Vernetzung und
Kooperationen innerhalb und ausserhalb der Forschungslandschaft tragen
wesentlich zur internationalen Reputation des Kantons Graubünden und des
Standorts Davos als wichtiger Forschungsplatz bei.

© AO Foundation, Communications & Events
Die Regierung sichert der Stiftung AO Forschungsinstitut Davos (ARI) für die Jahre 2025 bis 2028 einen Kantonsbeitrag in der Höhe von insgesamt 1,6 Millionen Franken zu.
Agglomerationsprogramm Davos zur Prüfung beim Bund verabschiedet
Die Regierung hat das Agglomerationsprogramm Davos
verabschiedet. Es geht nun zum Bund. Dieser prüft das Programm und kann sich im
positiven Fall mit 30 bis 50 Prozent an den Kosten der Verkehrsinfrastrukturen
beteiligen. Das Programm enthält gut 70 Massnahmen in den Bereichen Siedlung,
Landschaft und Verkehr. Damit können bekannte Verkehrsprobleme langfristig und
umfassend verbessert werden.
Links:
Die Regierung hat das Agglomerationsprogramm Davos verabschiedet.